Schulanfang

In Deutschland wird man regulär etwa ab dem 6. Lebensjahr in die Grundschule eingeschult.

Bedeutung der Einschulung für Kinder und Eltern

Die Einschulung ist nicht nur für Kinder ein großer Schritt, sondern auch für Eltern, denn nun beginnt ein neuer Abschnitt - für beide Generationen. Kinder verbringen ab nun mehrere Stunden am Tag außerhalb der Familie und müssen zudem auch Aufgaben und Leistungen erbringen.

Spielen steht ab diesem Moment nicht mehr im Fokus des Lebens. Aber auch für Eltern ist der Schulbeginn meist ein wenig schwer, denn nun wird bewusst, dass der Nachwuchs beginnt erwachsen zu werden. Meist freuen sich Kinder schon auf die Einschulung, denn ein neuer Abschnitt beginnt, neues kann gelernt werden. Auch wenn die Freude scheinbar sehr groß ist, muss dem Kind trotzdem das Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit gegeben werden, damit aufkommende Ängste gleich im Keime erstickt werden können. Eltern sollten Kinder aber nicht einfach ins kalte Wasser stoßen, sondern schon vor dem ersten Schultag kann das Kind auf die neue Situation vorbereitet werden.

Schon einige Wochen vor der Einschulung kann der Schulweg ein paar Mal gegangen oder gefahren werden, damit das Kind Zeit hat, sich auf diese Änderung vorzubereiten. Kinder werden zudem von einem Tag auf den anderen mit neuen Situationen konfrontiert. Nun werden Leistungen beurteilt und auch Tadel und Lob ausgesprochen. Zudem gibt es immer einen Vergleich zwischen den anderen Kindern auch wenn dieser nicht bewusst ist. Kinder brauchen deswegen immer ein hohes Maß an Anerkennung, Rücksichtnahme und Vertrauen, damit die neue Situation wirklich gut verarbeitet werden kann. Wenn Eltern ihren Kindern die aufkommenden Ängste schon vor dem ersten Schultag nehmen und ihren Nachwuchs nicht unter Druck setzen, dann wird der Schulbeginn für beide Seiten nicht so schwer werden, wie anfangs befürchtet.